Samstag, 10. Dezember 2016

(Kolumne): Be Uniquely You

Be Uniquely You

Kolumne



Ja, es gibt sie, diese Themen, mit denen man sich als Blogger früher oder später auseinandersetzen muss. Kopiert werden ist eines davon. Und genau darum geht es heute. Denn wir alle kennen sie, diese Personen, die meinen, einem alles nachmachen zu müssen. Meistens sind es auch die Leute, die einfach neidisch sind.

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Kopiert werden ist ja immer so eine Sache. Schließlich kann man das Rad nicht neu erfinden und irgendwo in der Welt hat es bereits eine ähnlich Idee, Text, Bilder, etc. gegeben. Außerdem lässt man sich auch selbst gerne auf anderen Blogs, Instagram, Zeitungen und anderen Kanälen und Medien inspirieren. Ich gebe es zu, ich mache das auch und natürlich passiert es dann auch, dass man vielleicht eine Pose, die zum eigenen Feed oder Blog passt mal versucht nachzustellen oder eine Dekoration auf eine ähnlich Weise arrangiert, um sie zu fotografieren. Alles nicht so schlimm, denke ich mal. Gemacht hat das vermutlich jeder schon, und wenn er es nur für sich ausprobiert hat. 
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Ist aber das immer schon kopieren? Und wo sind da überhaupt die Grenzen? Gibt es überhaupt welche oder eher nicht? Mir als Bloggerin macht es jetzt nicht wirklich etwas aus, wenn sich Menschen, die ich in aller Regel auch gar nicht kenne, Inspirationen holen und diese vielleicht auch mal für sich ausprobieren. Wenn mir das etwas ausmachen würde, hätte ich wohl auch den falschen Job. 
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Doch wie sieht es unter Freundinnen aus? Vor allem dann, wenn die eine erfolgreicher ist, als die andere? Und dann ist da noch der Faktor Geld. Wie sieht es dann aus mit dem Kopieren?

FREUNDIN 1, SELBSTÄNDIGE UND FREIBERUFLERIN, ERFOLGREICH

Sie hat Abitur, eine Ausbildung, und zwei Studiengänge abgeschlossen und hat sich direkt nach dem Studium selbständig gemacht. Der Erfolg kam ziemlich schnell und somit auch mehr finanzielle Freiheit.
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FREUNDIN 2, HAUPTSCHULE, JOBBTE IMMER ÜBER ZEITARBEITSFIRMEN

Sie hat einen Hauptschulabschluss, hat als Verkäuferin gearbeitet, die Firma machte pleite und seitdem arbeitet sie nur noch über Zeitarbeitsfirmen. Leider orientiert sie sich aber immer an Menschen, die mehr haben und mit denen sie sich nicht vergleichen kann. Kennengelernt haben sich beide ursprünglich über ein gemeinsames Hobby und gut verstanden auch.
Natürlich reden sie auch mal über ihre Jobs, wenn sie sich sehen. Freundin 1 freut sich, als sie hört, dass ihre Freundin endlich einen Festanstellungsvertrag als Telefonistin bekommen hat. Noch während Freundin 1 ein wenig berichtet, bricht aus Freundin 2 der Satz: „Ich glaube, das mache ich jetzt auch.“ 
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Ein paar Tage nach dem Treffen hat Freundin 1 auf ihrem Instagramaccount einen neuen Follower, dessen Name unbekannt ist. Da sie aber immer mal nachschaut, schaut sie sich dieses Profil an und stellt fest, dass es Freundin 2 ist. Die Bilder auf diesem Account sehen genauso aus wie ihre und auch der Klick auf den Bloglink zeigt starke Ähnlichkeit mit ihrem. Darauf spricht sie Freundin 2 an, sagt ihr, diese Art findet sie nicht gut. Freundin 2 meint daraufhin, weil sie Freundinnen wären, dürfe sie das. Kurze Zeit später twittert Freundin 2, sie würde jetzt auch noch eine Ausbildung machen als Social Media Managerin, eine Sache, die Freundin 1 ebenfalls beruflich macht. Freundin 1 spricht Freundin 2 erneut darauf an, bekommt aber wieder dieselbe Antwort und beschließt, alles zu beenden und zu blockieren, da sie so alles umgeht. Erst ärgert sie sich noch, aber kurze Zeit später sind Blog und Instagramaccount gelöscht und Friede kehrt wieder ein.
Ist dies für Euch kopieren? Was sagt Ihr dazu, wenn Euch so etwas passieren würde? Die Meinungen sind wahrscheinlich unterschiedlich, aber ich denke, die Grenzen zieht bei diesem Thema jeder anders.
XoXo, Ira Jade
Kleid: Asos; Jacke: H&M (similar)

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